Montag, 16. Oktober 2017

Tassenteppich-Tausch

Die Nähbegeisterte hatte eine schöne Idee und hat eine Herbst-Tassenteppich-Tausch-Party organisiert. Obwohl meine Zeit momentan etwas knapp ist habe ich mich angemeldet.


Vor einiger Zeit hatte ich bei Sonja von Crafting Café einen Mugrug gesehen, den ich total schön fand und ich wollte versuchen einen ähnlichen zu nähen. Die erste Herausforderung war, mir eine Fledermaus zu zeichnen. Ich habe das Papier gefaltet und dann einfach frei Schnauze gemalt, geschnitten, aufgefaltet und gleich der erste Versuch gefiel mir sehr gut.


Die Größe des Teppichs war vorgeschrieben und für den Mond habe ich einfach einen Teil eines Kreises genommen. Zunächst den Mond und Fledermaus appliziert und dann Thermolam dahinter gelegt. Um das ganze ordentlich zu verbinden habe ich bei der Sonne diverse Zierstiche ausprobiert. Durch das gelb auf gelb erkennt man es kaum.


Auf dem blauen Stoff habe ich dann einen Sternenstich genutzt, fand ich passend. Weil ich ungern mit Schrägband arbeite habe ich die Jeansrückseite, rechts auf rechts, aufgelegt und das ganze verstürzt. Das gefällt mir einfach besser. Mit blauem Garn habe ich das ganze noch knappkantig abgesteppt. Eigentlich wollte ich den Rand dort wo die Sonne ist gelb absteppen, aber das habe ich dann gelassen, weil ich ihn so schon richtig schön fand.


Nun darf mein Teppich sich auf die Reise machen und ich hoffe er gefällt auch dem Empfänger.

Stoff: Reste
Verlinkt: CreadienstagHOT

Freitag, 13. Oktober 2017

Handarbeitsbingo


Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, auch dieses Jahr gibt es ein Handarbeitsbingo bei 60 Grad Nord. Ich habe bisher noch nie mitgemacht, aber dieses Mal wollte ich gerne dabei sein. Und weil ich inzwischen schon ein paar Kreuze gemacht habe, hier mal ein kleiner Zwischenstand.


Beim Lillestoff Festival konnte ich gleich zwei Kreuze machen, den Bericht findet ihr hier. Ich war nicht nur gemeinsam mit anderen kreativ, sondern habe mir auch mit meinem Kaffee-Gutschein eine heisse Schokolade geholt und diese beim weiter nähen genossen.


Mit meinem Bootsbeutel habe ich sogar gleich fünf Kästchen ankreuzen können. Ich habe mit FPP eine neue Technik ausprobiert, habe mit Papier gearbeitet, aus vielen kleinen Teilen, die auch noch Reste waren und das ganze ist für mich. Für mich habe ich auch noch einen Stiefelbeutel genäht und Reste verwende ich häufig, zum Beispiel auch für meine Quiltblöcke.


Für liebe Menschen nähe ich häufiger mal etwas, gerade heute habe ich diese zwei Mini-Schalen verschenkt. Ich habe solche selber mal geschenkt bekommen und einfach die Grundfläche und die Höhe ausgemessen und mir auf kariertem Papier ein Muster gezeichnet.


Als Außenstoff habe ich Jeans verwendet, das Futter ist wieder mal ein Rest, Türkis mit japanisch anmutenden Blüten. Viel erkennen tut man in der Größe allerdings nicht. Man kann die Schälchen ineinander gestellt lassen oder getrennt verwenden, wie man mag. Die Beschenkte hat sich gefreut und sowas hört man gerne.


Einige Kreuze werden bestimmt noch dazu kommen, aber es gibt auch Felder die garantiert frei bleiben. Ich würde mich am Stricken vielleicht sogar versuchen, aber eine Socke oder gar ein Handschuh würden da wohl nicht raus kommen, also versuche ich es gar nicht erst. Aber ich freue mich über die Kreuze die schon da sind und über die, die schon fest geplant sind, darum verlinke ich es beim Freutag.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

12 von 12

Und schwupps ist schon der 12. Oktober. Hier und bei vielen anderen Bloggern findet ihr heute 12 Fotos dieses Tages. Gesammelt wird das ganze bei Caro von Draußen nur Kännchen!.

Ich finde es morgens momentan schon ganz schön dunkel draussen. Das erkennt man auf diesem Foto nicht so gut, dafür sieht man die finsteren Wolken die hier heute immer über den Himmel jagten.

Habe meine neuen Socken aus der Box gefischt, leider kein Regenbogen, aber immerhin bunt. Ich bin begeistert, dass es jetzt auch Herrensocken in so schönen Farben gibt.

Als die Kinder in der Schule sind erstmal die Runde mit dem Hund. Anfang letzter Woche stand hier noch ein Baum. Ende letzter Woche war hier kein Durchgang möglich. Und nun wurde alles in Stücke gesägt und zur Seite geräumt.

Diese stehen alle noch, aber weiter hinten liegt schon wieder einer quer. Trotz der Umwege geniesse ich die trockene Runde im Wald.

Schnell den Wochenendeinkauf erledigen und alles in den Kühlschrank räumen.

Die Wäsche hänge ich dann doch lieber unter dem Verandadach auf. Das ist eine gute Idee, denn es kommt noch der ein oder andere Schauer runter.

Bevor wieder alle Winterstiefel ausverkauft sind, haben wir zugeschlagen. Nun kann der Winter kommen.

Meine Tochter möchte an ihrem Geburstag im November mit den Gästen einen Nähkurs machen. Darum waren wir im Stoffladen und haben es gebucht.

Und wenn wir schon einen Termin haben ist es auch sinnvoll die Einladungen fertig zu machen, nach den Herbstferien wird die Zeit knapp.

In den Herbstferien bin ich ein Wochenende in einer Jugendherberge zum nähen. Heute habe ich schon mal ein paar Schnittmuster ausgedruckt. Eigentlich wollte ich sie auch kleben, aber da kamen mir die Einladungskarten dazwischen.

Heute morgen, als ich an der Weide lang ging, dachte ich noch, langsam wird es Zeit dass unsere Wasserbüffel wieder kommen, und bei der Abendrunde war da plötzlich einer, sogar mit Kälbchen.

Schulelternbeiratssitzung in der Grundschule. Zum Glück ging es nicht so lange und war auch ganz informativ. Nun reicht es aber auch für heute. Und bei euch so?

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Stiefelbeutel

Als es hieß, dass beim Lillestoff Festival noch zusätzliche Nähplätze zu vergeben sind, habe ich auf gut Glück noch einige Dinge zugeschnitten. Und tatsächlich habe ich vor Ort noch einen abbekommen und konnte so einiges nähen.


Eine Schnabelina EasyBag stand schon länger auf meiner To-Sew-Liste. Wenn ich zum Tanzen gehe, habe ich meine Stiefel und meinen restlichen Kram immer in einem Stoffbeutel. Der ist inzwischen sehr stark zerschlissen und ich brauchte Ersatz. Ich tanze hauptsächlich auf Holzböden, die gewachst werden. Dadurch sind die Stiefel hinterher ziemlich dreckig und damit auch der Beutel und alles was ich noch darin habe.


Also habe ich mir überlegt wie der perfekte Beutel sein müsste. Ich brauche eine Innentasche für meinen USB-Stick und die Zettel, damit diese Sachen sauber bleiben. Außerdem ein Ort, wo ich meinen Fächer verwahren kann, vielleicht kann ich damit die Lebensdauer erhöhen.


Den Mauerstoff hatte ich schon vor längerer Zeit gekauft und wollte ihn unbedingt verwenden. Leider hatte ich nicht wirklich was zum kombinieren und wollte trotzdem nicht warten. Wieso ich diesen Stoff dazu ausgewählt habe kann ich mir im nachhinein auch nicht wirklich erklären, aber so ist die Tasche definitiv ein Unikat. Der lila Stoff war mal eins dieser großen Tücher, bevor jemand sich daraus einen Rock genäht hat. Diesen Rock wiederum habe ich auf dem Flohmarkt gekauft, leider war er etwas kurz und lag ewig im Schrank, bis er nun zur Tasche wurde.Up-up-cycling.


Gefüttert ist die Tasche mit Wachstuch, damit man sie leichter sauber machen kann. Für die Reissverschlusstasche habe ich alte Hello-Kitty-Bettwäsche meiner Tochter zerschnitten. Das verwendete Stück ist jedoch ohne Hello Kitty drauf.
Beim nähen des Trägers hatte ich einen Denkfehler, ich wollte einen kurzen Träger, aber ganz so kurz war nicht geplant. Nichts desto Trotz erfüllt die Tasche ihren Zweck, alles passt gut hinein und sie wird mir gute Dienste leisten.

Stoff: Mauer Dawanda, Wachstuch Stoff & Stil, Rest Upcycling

Samstag, 30. September 2017

Mein September 2017

Nun ist mit dem September der letzte Sommermonat vorbei, wobei er dieses Jahr, von Anfang an, sehr herbstlich war. Zeit für einen weiteren Monatsrückblick, ich habe mich nun doch entschieden ihn mit Überschriften zu unterteilen, dass gefällt mir auf anderen Blogs immer sehr gut.


Gestreichelt
Den heiligen Rasen. Wir haben, mit meinem Bruder und seiner Freundin, eine Führung im Millerntor Stadion gemacht und es war großartig. Falls ihr mal in Hamburg seit, auch für Menschen die nicht St. Pauli Fans sind, ist es wirklich interessant und gut gemacht. Extra Kinderführungen gibt es leider nur für Gruppen, aber da wir die einzigen bei der Kurzführung waren, war es möglich auch gut auf die Kinder und ihre Fragen einzugehen. Hinterher haben wir erst den Fanshop unsicher gemacht, waren noch gemeinsam Burger essen und haben den Tag so ausklingen lassen.

Gesucht
Die letzten Sonnenstrahlen.

Gefunden
Viele grauen Wolken und Regen.

Gedacht
Was für ein beschissenes Wahlergebnis, wir müssen unbedingt noch lauter werden.


Gehört
Ich kaufe ganz selten neue Bücher, Hörbücher, Filme, eigentlich nur wenn ein neues einer Reihe erscheint. Ansonsten kaufe ich viel gebraucht oder leihe es in der Bücherei. Dadurch ist das was ich so konsumiere meist nicht mehr sehr aktuell, was mich nicht stört, aber für euch sind die Tipps dadurch vielleicht nicht mehr so interessant.
Nachdem ich im Sommer "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" gelesen habe, wusste ich von Fredrik Backmann möchte ich mehr lesen. Praktischerweise fand ich kurz darauf in einem Oxfam Shop "Ein Mann namens Ove", als Hörbuch. Und auch wenn ich noch nicht ganz damit durch bin, so kann ich jetzt schon sagen, das Buch ist einfach wunderschön und tottraurig und unheimlich lustig und manchmal alles direkt nacheinander. Falls ihr also, hier im Norden, in letzter Zeit eine Frau im Auto gesehen habt, die heulte und sich vor Lachen ausschüttete, das war ich. Es kam auch vor, dass ich am Ziel angekommen war und einfach im Auto sitzen blieb, weil ich einfach nicht ausmachen wollte.

Gelesen
Mit meinem Roman bin ich irgendwie nicht wirklich weiter gekommen, dafür deutlich mehr Tageszeitungen als sonst.


Gekauft
Es kam in letzter Zeit tatsächlich vor, das ich gefragt wurde, wie hieß noch einmal dein Blog? oder gib mir doch mal eine Nummer? und da dachte ich, vielleicht wären Visitenkarten ganz sinnvoll. Das Angebot und die Designmöglichkeiten haben mich zunächst fast erschlagen, aber dann habe ich einfach mal angefangen, bunt mussten sie natürlich sein und ansonsten habe ich einfach spontan entschieden. Mir gefällt das Ergebnis.

Gesehen
Endlich mal "Colonia Dignidad". Ich hatte ihn in der Bücherei schon öfter in der Hand, aber für so "belastende" Filme muss bei mir der richtige Zeitpunkt sein. Der Film war, wie erwartet, erschreckend, ich fand ihn sehr gut und auch die Schauspieler haben mich überzeugt. Wirklich dankbar war ich, dass es zumindest für die beiden Hauptdarsteller ein Happyend gab, auch wenn es wenig realistisch war.

Gefreut
Über einen ruhigen Nachmittag in der Hamburger Kunsthalle. Mein Sohn wollte am Kinderprogramm teilnehmen und meine Tochter ist lieber zu Hause geblieben. So hatte ich ausreichend Zeit um durch die Austellungen zu schlendern, bis ich Kunst gesättigt war.


Gefeiert
Kartoffelfest oder auch Erntedank, bei meinen Schwiegereltern im Garten. Meine Schwiegermutter setzt im Frühjahr Kartoffeln in einige Maurerbottiche und zum Herbstanfang dürfen die Kinder sie dann ausbuddeln. Diesmal hielt sich der Ertrag in Grenzen, dazu wurde aber auch noch gegrillt und später gab es Kaffee und Kuchen am Feuerkorb. Für die Kinder immer ein Highlight im Jahr.


Genossen
Das Lillestoff Festival, wenn auch anders als gedacht. Ich hatte mehr Quatschen und Austausch erhofft, aber auch so ein rundum schönes Wochenende. (Den Bericht gibt es hier.)

Gelaufen
Barfuss durch den Regen, leider war er nicht warm. Schön war es trotzdem.



Verlinkt: Montagsfreuden



Dienstag, 26. September 2017

Segelboot

Mein Sohn hat dieses Schuljahr eine neue Deutschlehrerin bekommen und diese hat die letzte Schulstunde am Freitag zur Lesestunde erklärt. Jedes Kind bringt sich ein Buch, ein Kuscheltiere und ein Kissen mit und dann dürfen sie lesen. Eine schöne Idee, wie ich finde und mein Sohn war auch begeistert. Das richtige Stofftier war auch schnell ausgewählt, aber als er sein Kopfkissen einpacken wollte habe ich protestiert. Ein anderes Kissen hat er aber nicht, ihr erkennt das Problem?


Ich hatte gerade kürzlich beim Kreativbloggerwichteln von LunaJu ein Segelbootkissen gesehen und mir überlegt ob ich mir das Schnittmuster zulege. Als ich meinem Sohn die Bilder zeigte war er sofort begeistert und so kaufte ich es.


Die Stoffauswahl ging erstaunlich schnell, alle Stoffe stammen aus der Restekiste. Der Jeansstoff war mal eine Hose, der weiße Stoff eine Tischdecke, aus dem Bunten hatte ich mir mal Einkaufsbeutel genäht und aus dem Kuhfellstoff vor gefühlt 100 Jahren, bevor ich überhaupt nähen konnte, einen Rock. Ich habe die kleinen Teile genäht und appliziert, das zusammen Nähen hat mein Sohn selber übernommen.


Der Anker ist aus einem Gobelinstoff den ich mal für eine Tasche verwendet habe, ich fand ihn zwar etwas zu groß, aber mein Sohn wollte ihn unbedingt haben und es ist schließlich sein Schiff. Ich wollte eigentlich auch einen auf der Rückseite applizieren, wurde aber davon abgehalten, "Mama! Schiffe haben doch nur einen Anker!". Also muss diese Seite nun mit zwei Bullaugen auskommen, denn auch ein drittes war nicht erwünscht.
Am Freitag kann er nun das erste mal mit seinem selbstgemachten Kissen in die Schule ziehen und er freut sich jetzt schon darauf.

Schnitt: Segelboot von Binenstich
Stoffe: Reste
Dabei gehört: "Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge" von Bill Bryson

Freitag, 22. September 2017

Lillestoff Festival

Nun ist seit dem Lillestoff Festival schon fast eine Woche vergangen und ich hatte etwas Zeit meine Eindrücke sacken zu lassen. Aber fangen wir vorne an, ich hatte in der Nacht auf Samstag ganz schlecht geschlafen und bin darum schon sehr früh gestartet. Das war ganz gut so, dadurch stand ich in der laaangen Schlange vor dem Eingang relativ weit vorne und musste nicht so lange frieren. Einen Nähplatz hatte ich nicht mehr bekommen und so konnte ich mich zunächst in Ruhe umsehen. Als die meisten drinnen waren wurden die restlichen zusätzlichen Nähplätze vergeben und ich hatte Glück und habe einen bekommen.


Also erstmal raus zum Auto und meine Sachen rein holen. Ich hatte gehofft, dass ich noch ein Plätzchen bekomme und darum auch ein paar Dinge zugeschnitten. Hauptsächlich Kleinigkeiten, wie meinen Bootbeutel, aber auch noch ein paar andere Sachen die ich euch wann anders zeige. Ich bin froh, dass ich einen Nähtisch hatte, ansonsten hätte ich nicht gewusst, was ich mit mir anfangen soll. Ich lese immer wieder auf Blogs wie sehr die Leute sich freuen würden, wenn man sie anspricht und das ein oder andere Gesicht kam mir tatsächlich bekannt vor, getraut habe ich mich trotzdem nicht. Ist das nicht doof? Dabei glaube ich es den Leuten schon, ich bin auch wirklich glücklich über jeden der mich anspricht und sei es nur um zu fragen wo die Toilette ist. Trotzdem tu ich es nicht.


Vielleicht sollte ich doch auch mal Fotos mit Gesicht von mir zeigen, das würde die Wahrscheinlichkeit angesprochen zu werden bestimmt erhöhen. Da werde ich noch mal in mich gehen. Ich hatte aber auch Pech, dass der Nähtisch neben mir frei geblieben ist. Dadurch fiel eine Plaudermöglichkeit weg. Durch die wenige Ablenkung blieb mir viel Zeit zum nähen, was auch schön war.


Abends war ich geschafft und froh in mein Hotelbett fallen zu können. Am Sonntag hatte ich mich für einen Workshop angemeldet, wir haben mit Yvonne von Mückes Blog und Melanie, Frau Lottemotte, eine kleine Reisetasche genäht. Damit waren wir fast den ganzen Tag beschäftigt und ich bin froh, dass ich fast fertig geworden bin.


Gegen 18 Uhr bin ich dann wieder gen Norden gestartet und war nach 2 Stunden Fahrt endlich zu Hause. Hätte man mich da gefragt wie es war, hätte ich gar nicht wirklich antworten können, außer das es anstrengend war, ansonsten purzelten die Eindrücke in meinem Kopf alle noch durcheinander.
Aber inzwischen bin ich wieder sortiert und muss sagen, obwohl ich hauptsächlich für mich war und leider wenig Menschen kennen gelernt habe, so war es trotzdem ein wirklich schönes Wochenende, welches ich keinesfalls missen möchte. Zwischendurch fragte ich mich schon, ob ich nicht auch zu Hause sitzen könnte und nähen, definitiv nein, es ist doch etwas ganz anderes und macht viel mehr Spass. Beim nächsten mal werde ich auf jeden Fall wieder versuchen dabei zu sein und ich freue mich schon sehr darauf.

Und weil es sogar ein ganzes Freuwochenende war verlinke ich es beim Freutag.

Donnerstag, 21. September 2017

FPP erster Versuch

Beim Septemberblock von 6 Köpfe -12 Blöcke wird das erste mal auf Papier genäht (auf englisch Foundation Paper Piecing oder kurz FPP). Da ich aber mit meinen Resten gearbeitet habe, konnte ich es nicht ausprobieren, obwohl es mich schon interessiert hat.


Dann fiel mir ein, dass ich irgendwann mal ein Papierboot gesehen hatte, es wurde auch auf Papier genäht und gefiel mir richtig gut. Googeln brachte mich weiter, es ist eine Vorlage von Cotton and Steel. Die Anleitung ist knapp und auf englisch, für den ersten Versuch hat sie mir nicht ausgereicht. Normalerweise habe ich lieber schriftliche Anleitungen, aber hier haben sie mich nur verwirrt. Geholfen hat mir schlussendlich eine Videoanleitung von Dawanda (Anleitung bei YouTube), damit ist der Knoten geplatzt und es ging richtig gut.


Leider habe ich etwas unsauber gearbeitet, beim nächsten mal doch lieber einmal mehr bügeln. Trotzdem gefiel mir mein Boot sehr gut. Die Frage war nur, was mache ich damit? Das Boot war relativ groß, damit fielen einige Verwendungsmöglichkeiten weg. Ich habe mich kurzerhand entschlossen mir einen Einkaufsbeutel zu nähen und so habe ich zunächst einen Rand aus dem blauen Stoff herum genäht und dann wieder einmal die Restekiste geplündert und passende Stoffe in der gleichen Breite zugeschnitten.


Auch auf einem Einkaufsbeutel ist das Boot noch relativ groß, aber das stört mich persönlich nicht. Für die Rückseite habe ich einen Streifen Gobelin verwendet, den ich auch mal für einen Beutel gekauft hatte, dadurch sind beide Seiten vorzeigefein.


Der dünne Jeansstoff war ein Rest den ich mal geschenkt bekommen hatte und gefüttert habe ich wieder einmal mit gestreifter Ikea Bettwäsche. Das Nähen auf Papier fand ich spannend, das habe ich bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht, das Boot könnte ich mir auch gut in etwas kleiner, auf Reißverschlusstäschchen vorstellen.

Schnitt: Beutel frei Schnauze, Papierboot Cotton + Steel
Stoff: Reste
Gehört: "Die Kane-Chroniken 1: Die rote Pyramide" von Rick Riordan

Freitag, 15. September 2017

Wgwk

Schon im letzten Jahr gab es bei Tatjana von Zum Nähen in den Keller eine Weihnachtsgeschenkewanderkiste. Ich habe mich nicht getraut mitzumachen, aber jeden Tag mit Spannung verfolgt was ausgesucht wurde und was neues dazu kam.
Nun geht die Wanderkiste in die nächste Runde und ich habe beschlossen, dieses Mal wäre ich gerne dabei. Wer genau wissen möchte wie es funktioniert oder auch noch mitmachen möchte kann hier alles nachlesen.





Dienstag, 12. September 2017

12 von 12

Nachdem ich den 12. August auf der Autobahn verbracht habe und mangels WLAN diese langweiligen Fotos noch nicht mal hochladen konnte, bin ich heute wieder dabei. 12 Fotos von meinem 12. September, die Idee stammt von Caro von Draußen nur Kännchen!, dort könnt ihr auch schauen was die anderen heute so gemacht haben.

Wir sind noch nicht ganz aus dem Ferienmodus raus, darum wurde ich durch den Wecker aus dem Schlaf gerissen. Meistens geht es ohne, dass ist mir auch lieber, dann ist das Aufwachen nicht so abrupt. Also aufstehen und erstmal unter die Dusche, hinterher die Handtücher zum trocken aufhängen und das erste Foto knipsen.

Nach dem Frühstück machen sich die Kinder auf den Weg zur Schule und ich schnappe mir den Hund. Bei dem eklig grauen Wetter sind wir fast alleine unterwegs, nur die Schnecken freuen sich. Immerhin schaffen wir den größten Teil des Weges im Trockenen.

Letzte Woche habe ich endlich mal meine Nähecke aufgeräumt, alle Stoffe sortiert und ordentlich verstaut und die Schnittmuster sortiert und abgeheftet. Nur die Reste lagen noch herum, da musste ich erst noch eine Kiste besorgen. Die stand heute nun bereit und so konnte dieser Berg auch verräumt werden.

Zwischendurch kurz runter und die Wäsche aufgehängt, mutig wie ich bin draußen. 
Da hing sie aber nicht lange, dann kam schon der nächste Regen und ich musste sie wieder rein holen.

Danach habe ich das Schnittmuster für die Tasche, die ich beim Lillestoff Festival nähen möchte, ausgedruckt, geklebt und ausgeschnitten.

Damit war der Vormittag auch schon wieder rum, wieso nur sind die immer so kurz? 
Also habe ich mit meinem Sohn Mittag gegessen und den Hund genommen um die Große abzuholen. Diesmal sind wir trocken geblieben, aber das Wetter ist so richtig herbstlich und auch die Natur ist anscheinend schon durch mit dem Sommer.

Während die Kinder ihre Kurse hatten habe ich mich schon mal ans zuschneiden gemacht, ganz schön viele Teile.

Da achtet man immer gut darauf, die Stoffschere ausschließlich für Stoff zu nutzen und dann probiert man sie an Fleisch aus, Aua. Mein Sohn der mein Gemotze gehört hat, war so lieb mir gleich eins seiner Dinosaurier-Pflaster zu bringen, so blieb der Stoff sauber und ich konnte weiter machen.

Und weil noch etwas Zeit war habe ich gleich noch begonnen das Vliess aufzubügeln. Das hat länger gedauert als gedacht, aber nun ist alles soweit vorbereitet.

Das Abendessen ist leider wieder sehr unfotogen, es sind die Reste vom Wochenende, Nudeln mit Rinderschmortopf. Wirklich nicht hübsch, aber sehr lecker.

Dienstags fängt die Linedance-Gruppe schon um 18 Uhr an, das ist praktisch, da brauche ich keinen Babysitter. Die Kinder kommen einfach mit und beschäftigen sich selbst während ich ein bisschen tanzen kann.

Und weil es schon so früh anfängt, habe ich die Kinder trotzdem noch rechtzeitig im Bett. Natürlich bestehen beide noch auf vorgelesen bekommen und dann ist Feierabend.