Donnerstag, 3. August 2017

Hexie-Tasche

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich nähen mit der Hand hasse? Es macht keinen Spass und mein Endergebnis gefällt mir nie. Darum liegen Dinge mit Wendeöffnung auch gerne mal ewig hier rum.
Und nun? Was ist jetzt passiert? Ich habe absolut keine Ahnung. Dazu kommt noch, das ich Trends gerne verweigere und frühestens dann ausprobiere wenn sie wieder abebben. Und ein Trend ist es wirklich überall werden Hexies genäht und gezeigt.


Aber als Katharina von Greenfietsen dann ein Tutorial für absolute Anfänger geschrieben hat, kam ich doch ins grübeln. Schliesslich soll man alles mal ausprobieren, Stoffreste hat man eh genug und es ist auch Urlaubzeit, was soll man sonst im Urlaub tun, die Nähmaschine fährt nicht mit. Zum Glück braucht es zum ausprobieren nicht viel und so habe ich mir einfach ein paar Hexagons ausgedruckt und mein Glück versucht. Und was soll ich sagen, es ging viel einfacher als gedacht und Spass machte es auch noch.


Ich habe zunächst 14 Stück fabriziert und wollte sie zu Blumen zusammennähen. Auch das hat ganz gut funktioniert, die erste, grüne, habe ich nach Katharinas Anleitung zusammen genäht und obwohl ich mich bemüht habe möglichst kleine Stiche zu machen sieht man den Faden doch recht deutlich. Da mich persönlich das stört, habe ich mal nach anderen Möglichkeiten zum zusammennähen gegoogelt und bin bei Ella von Ringelmiez fündig geworden. Sie macht eher einen Leiterstich und ich finde, es macht nicht viel mehr Arbeit, sieht aber besser aus, bei der blauen Blüte habe ich es ausprobiert.


Wenn ich auch im Urlaub Hexies nähen möchte, brauche ich allerdings auch etwas um das Material und die Fertigen aufzubewahren. Ich habe einige Möglichkeiten gesehen, die mir aber nicht gefielen oder nicht praktisch erschienen. Gefunden habe ich dann eine Anleitung bei Haley von Red-Handled Scissors. Sie ist auf englisch, was mich einige Nerven gekostet hat, aber sie erschien mir praktisch und ich konnte meine allerersten Hexie-Blumen auch gleich verwenden.


Die Farben standen relativ schnell fest, da ich für meinen Juliblock noch schwarz-weiß-graue Reste brauchte, habe ich einfach diese Farben verwendet. Ich finde das passt auch schön zu den bunten Blumen. In der Anleitung wird recht viel mit der Hand genäht, wenn möglich habe ich das vermieden und bespielsweise die Blumen mit der Maschine auf die Rückseite genäht.


Bei den benötigten Dingen stand auch 2 Altoids tins. Kannte mein Wörterbuch gar nicht, aber ich bin dann noch darauf gekommen, dass es ein Markenname ist und es einfach kleine Blechdosen sind. Ich habe auch tatsächlich welche gefunden, es ist zwar eine andere Marke und die Bonbons darin schmecken wie Schokolinsen in Zimt paniert, aber mir ging es schliesslich um die Dose. Man kann die Papierschablonen hinein tun, oder auch die Nadeln.


Die Größe ist so gewählt, das die Hexieblumen, wenn man sie zusammengenäht hat, gut hineinpassen. Verschlossen wird das ganze mit einem Magnetverschluss. Der Knopf obendrauf war optional und eigentlich hätte ich ihn weggelassen, aber ich habe den Magnetverschluss zunächst leider falsch angebracht. Darum war der Holzknopf nötig um die Löcher zu verdecken.


Nun habe ich alles was ich zum Hexies nähen brauche immer beisammen. Wie es mit der Praktikabilität aussieht muss ich noch testen. Unser Urlaub beginnt nächste Woche. Ich werde die Tasche auf jeden Fall mitnehmen und dann mal gucken, ob ich Lust und Zeit habe und wie alles so klappt.

Stoff: Reste

Montag, 31. Juli 2017

Rückblick

Ich habe in letzter Zeit auf verschiedenen Blogs Monatsrückblicke gelesen und ich finde es eine schöne Idee sich den vergangenen Monat noch einmal zu vergegenwärtigen. Inspiriert haben mich vor allem die Posts von Rosenstern, ich mag die Vielseitigkeit.

Zunächst habe ich mir Gedanken gemacht, was mir im vergangenen Monat wichtig war, was mir erwähnenswert erscheint. Und ich habe beschlossen mich an die schönen Momente erinnern zu wollen, die sonst leider viel zu schnell wieder aus dem Gedächtnis verschwinden. Darum hier meine Momente im Juli 2017:

Der Juli hat schon wunderbar begonnen, gleich am ersten war ich in Hamburg im Schanzenzelt zu einem tollen Konzert. Ich mag Felix Meyer schon lange, habe ihn aber zum ersten mal live erlebt und es hat sich absolut gelohnt. Es war auch mein erster Besuch im Schanzenzelt, ein Zirkuszelt im Schanzenpark, und ich fand die Atmosphäre spitze. Ihr merkt schon ein rundum gelungener Abend.

Im vergangenen Jahr habe ich mir einen Pizzastein für den Backofen gekauft und die ersten Versuche haben gut geklappt. Leider konnte man den Ofen nur bis 250 Grad aufheizen und dann ging er auch noch kaputt. Aber inzwischen haben wir einen neuen und ich habe den Stein endlich mal wieder heraus geholt. Diesmal konnte ich ihn sogar richtig heiss werden lassen und schon für den Geruch lohnt es sich. Aus meiner Sicht gibt es wenige Dinge die besser sind, als eine frische Pizza.

Ich schaue gerne fern, aber selten live, meistens leihe ich mir Filme aus der Bücherei aus. Durch eine Vorschau bin ich auf "The F-Word" gekommen und er hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte ist eigentlich nichts besonderes, ein Mann und eine Frau treffen sich und finden zunächst nicht zueinander, hat man schon öfter gesehen. Aber ich habe einen Faible für skurile Charaktere und ich mag Daniel Radcliffe. Wer Lust hat ihn sich anzuschauen, ich habe gerade gesehen, er läuft am 11. August im fernsehen.

Weil ich in letzter Zeit häufiger Termine hatte, wo die Kinder mit mussten und sich hauptsächlich gelangwelt haben, hatten wir beschlossen etwas schönes gemeinsam zu unternehmen. Wir sind mal wieder in den Serengetipark gefahren. Leider hatten wir Pech und es war ein Event an diesem Tag und damit mehr als voll. Aber wir haben es tatsächlich geschafft uns nicht zu ärgern und das beste daraus zu machen

Relativ kurzfristig waren wir noch im Hamburger Stadtpark zum Rolf Zuckowski Konzert. Leider gab es immer mal wieder einen Schauer und so war nicht viel mit hinsetzten. Dadurch war es gerade für die Kinder auch anstrengend. Aber ich finde es trotzdem schön das wir die Chance genutzt haben, ich bin inzwischen seit über 30 Jahren Fan und ich höre ihn einfach zu gerne.

Traditionell ist hier in der Region immer kurz vor den Sommerferien Kinder Vogelschiessen. Für den Umzug müssen Blumenbügel gebunden werden und jedes Kind bringt Blumenspenden mit, da kommt ordentlich was zusammen. Der Umzug ist dann immer sehr aufregend und feierlich. Dazu gehören auch die Spiele, wo die Königspaare ermitellt werden, der ganze Ort ist gut eingespannt und die Kinder hinterher endgültig ferienreif.

Der Zeugnistag wird bei uns immer mit einem Ausflug und Essen gehen gefeiert. Dabei geht es nicht um besonders gute Zeugnisse, wir feiern jedes. Dieses Jahr musste mein Mann arbeiten und so waren wir mit einer Freundin gemeinsam im Grömitzer Zoo. Dort waren wir schon länger nicht und es war mal wieder sehr schön. Hinterher hat uns Herr Zufall auf eine Teresse irgendwo am Seeufer verschlagen, wo wir auf die Zeugnisse angestossen haben.

Und gerade gestern habe ich noch einen schönen Film gesehen, "Radio Rock Revolution". Auch viele schräge Typen, klasse Musik und nach einer wahren Begebenheit. Nicht alles war perfekt. Aber perfekt kann ich sowieso nicht leiden und er hat einfach Spass gemacht.

Das war mein Juli, ich hoffe ich bekomme das mit den Monatsrückblicken regelmässig hin, ob in dieser Form oder doch in anderer muss ich noch mal überlegen. Jetzt freue ich mich erstmal auf den August, auf die CSD Parade nächstes Wochenende, auf unseren Urlaub in Oberbayern und auf den Sommer der jetzt hoffentlich endlich kommt.

Verlinkt bei den Montagsfreuden von  Zwergstücke.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Blumenshirt

Diese Woche habe ich ein weiteres Schnittmuster ausprobiert, immer noch auf der Suche nach dem optimalen Schnitt für mich. Diesmal ist es eine Nike von Zierstoff geworden. Leider sitzt das Shirt nicht optimal, die Falten im oberen Bereich stören mich und die Ärmel sind recht eng.


Ich wäre übrigens niemals auf die Idee gekommen diesen Stoff zu kaufen. Die bunten Blumen finde ich noch ganz witzig, aber der braune Hintergrund ist weniger meins. Trotzdem habe ich mich sehr gefreut als ich ihn im Frühjahr geschenkt bekam. Um neue Schnitte auszuprobieren bin ich immer dankbar für solche Stoffe.


So im Nachhinein glaube ich, ich hätte die Ärmel aus einem Uni-Stoff machen sollen, dann wären sie auch etwas dehnbarer. Ich mag es wenn ich die Ärmel hochschieben kann und dafür ist dieser Stoff nicht dehnbar genug. Lustig finde ich das Shirt auf jedenfall und ich werde es auch bestimmt tragen. Eine weitere Nike werde ich mir aber eher nicht nähen, sondern weiter nach dem passenden Schnitt für mich suchen.


Schnitt: Nike von Zierstoff
Stoff: Fundus
Verlinkt: RUMS

Mittwoch, 26. Juli 2017

Regenbogen

Karin von Grüner Nähen - Bunter Leben hat eine CSD-Link-Parade ins Leben gerufen, leider geht es nun schon dem Ende zu. Ich finde die Idee einfach grossartig und mir war von Anfang an klar, dass ich gerne dabei sein würde, nur womit? Am passendsten wäre wohl etwas selbst genähtes und ich habe hier einige wunderschöne Regenbogen-Stoffe liegen. Aber leider habe ich das passende Schnittmuster für mich noch nicht gefunden und zum rumprobieren sind mir die Stoffe einfach zu schade.


So lange ich mich zurück erinnern kann ist "Regenbogen" meine Lieblingsfarbe und damit meine ich nicht irgendwas bunt gestreiftes, die Reihenfolge der Farben muss schon stimmen, ob es 5, 7 oder noch mehr Farben sind ist mir dabei egal. Die Kinder sind schon immer völlig genervt wenn ich die Buntstifte in ihrer Federtasche wieder mal "richtig" sortiere. Buntes wird grundsätzlich von rot nach violett sortiert und bei falsch gemalte Regenbögen gruselt es mich.


Als ich vor kurzem entdeckte, dass es die St. Pauli Nummernschildhalter nun auch in Regenbogengestreift gibt, wusste ich darum auch sofort ich muss dringend auf die Reeperbahn (da ist ein Fanshop). Nur deswegen nach Hamburg zu fahren ist nun doch etwas unsinnig, darum haben wir das ganze mit einem Besuch im Völkerkundemuseum verbunden. Zwei glückliche Kinder und neue Nummernschildhalter, ein erfolgreicher Tag. Die Alten, auf den auch schon St.Pauli stand, aber in langweilig schwarz, wurden sofort ausgetauscht. Und was soll ich sagen ich liebe sie, die Farben sind richtig schön knallig und auffällig und ich freue mich jedesmal wenn ich mein Auto sehe.


Das der Regenbogen auch eine symbolische Bedeutung hat, war mir als Kind noch nicht klar. Seit ich weiss wofür der Regenbogen steht mag ich ihn sogar noch lieber und  trage regenbogenfarbene Sachen mit noch mehr Begeisterung. Die Welt ist sowieso viel zu farblos und vertägt deutlich mehr Farbe. Ich wurde tatsächlich auch schon angesprochen, ob ich nicht Angst habe für eine Lesbe gehalten zu werden.Warum sollte ich davor Angst haben, die meisten Menschen geht das schlicht und ergreifend nichts an und wer sich die Mühe macht mich kennenzulernen, wird es schon herausfinden.


Ich wundere mich immer noch wie schwer sich manche Menschen mit diesem Thema tun und das es immer noch so wenig normal ist. Ich habe mich unheimlich gefreut, dass die Ehe für alle nun endlich zu kommen scheint, auch wenn das schon längst überfällig ist. Ich wünsche mir das es völlig egal ist in welcher Konstellation Menschen zusammenleben, das geht niemanden ausser diejenigen etwas an. Das habe ich schon so von meinen Eltern mitbekommen, es wäre mir nicht schwieriger gefallen ihnen meine erste Freundin vorzustellen, als meinen ersten Freund. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar, denn genauso sollte es sein. Und ich hoffe meinen Kindern geht es irgendwann auch so. "Weil wir Menschen nicht danach bewerten, wen sie lieben Ihr Sex ihre Sache ist und sie es nicht verdienen Von den Dümmsten der Dummen beurteilt zu werden" diese Zeilen kamen mir geraden passend dazu in den Sinn, sie stammen aus einem meiner Lieblingslieder "Der Tag wird kommen" von Marcus Wiebusch (Link zum YouTube Video).


Kurz bevor ich zum Fanshop fuhr, hat meine Mutter von einer Nachbarin einen Fahnenmast bekommen. Sie hatte sich schon lange einen gewünscht, die St. Pauli Flagge liegt schon lange im Schrank (ihr merkt es liegt in der Familie) und sie wollte sie endlich mal hissen. Und das obwohl sie so "hässlich" braun ist, das war mein Einsatz, da muss es doch eine Alternative geben. Praktisch das ich ohnehin gerade im Fanshop war und natürlich gab es auch die passende Flagge.


Mein Bruder und ein Kumpel haben dann auch gleich den Mast einzementiert und sobald der Zement trocken war wurde der die Flagge hochgezogen. Meine Mutter ist begeistert ob der strahlenden Farben und geniesst den Blick in den Garten. Auch viele Nachbarn haben sich begeistert geäußert. Natürlich nicht alle, es gibt auch immer welche denen es weniger gefällt. Aber vonen denen lassen wir uns die Freude nicht kaputt machen. Jedes bisschen mehr Regenbogen in dieser Welt ist ein Fitzel in die richtige Richtung.

video

Das ich Regenbögen mag ist vermutlich deutlich geworden und zwar nicht nur mittwochs, trotzdem verlinke ich bei Frollein Pfau.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Schneckenspur?

Wie ihr gestern schon sehen konntet, habe ich meinen Juliblock genäht. Die Anleitung gibt es diesmal bei Dorthe von lalala Patchwork. Der Block heißt Snail's Trail und gefiel mir auf Anhieb. Mir war allerdings auch klar, dass er zweifarbig am besten zur Wirkung kommen würde. Das passt aber so gar nicht in mein nicht vorhandenes Konzept und meine Reste geben es auch nicht so wirklich her.


Darum habe ich zunächst einige Zeit darüber nachgedacht. Meine erste Idee war einerseits möglichst helle Stoffe und andererseits möglichst dunkle zu nehmen. Aber irgendwie war ich nicht überzeugt. Entschieden habe ich mich nun möglichst farbenfrohe Stoffe mit schwarz-weißen zu kombinieren. Bunt war kein Problem, farblose habe ich dagegen weniger, aber mit dem grauen reichte es dann doch.


Die "farblosen" Reste sind fast alle von meinem neuen Täschchen, dass zeige ich euch ein anderes mal. Der bunte Batikstoff in der Mitte ist von meiner Tasche und die Regenbogentotenköpfe von meinem Lieblingsshirt. Aus dem Knopfstoff am Rand möchte ich mir eine weitere Rockbüx nähen, zugeschnitten ist sie sogar schon, die bunten Blumen sind von der ersten Hose meiner Tochter übrig und aus den bunten Streifen hatte ich einen Einkaufsbeutel genäht.



Irgendwie dreht sich mein Block andersherum als die der anderen, da war die Anleitung nicht genau genug oder ich habe die Bilder nicht gut genug angesehen. Aber so schlimm finde ich es jetzt nicht. Leider hat der fertige Block kaum 12 Inch, dabei habe ich beim Trimmen schon nur minimal abgeschnitten. Keine Ahnung wie das am Ende werden soll.

Meinen Block finde ich sehr schön, auch wenn man das Muster nicht wirklich erkennen kann. Wer die Geschichten zu meinen anderen Blöcken lesen möchte findet sie hier: JanuarFebruarMärzAprilMai und Juni.
Verlinkt bei RUMS und Wir machen klar Schiff

Mittwoch, 12. Juli 2017

12 von 12

Schon haben wir den 12. Juli und ich habe daran gedacht 12 Fotos von meinem Tag zu machen. Es war ein ganz normaler Mittwoch, mit den üblichen Terminen, bevor es dann nächste Woche Richtung Sommerferien geht.

Aufstehen? Eigentlich lieber nicht, aber es muss wohl sein.

Als die Kinder sich auf den Weg zur Schule gemacht haben, die erste Runde mit dem Hund. Es schüttet und das bleibt auch den größten Teil des Tages so.

Die Wäsche hänge ich trotzdem raus, die Veranda ist überdacht. Leider ist die Luft so feucht, dass es trotzdem nicht ordentlich trocknet.

Auf Hausarbeit habe ich bei dem Wetter irgendwie wenig Lust, da schneide ich doch lieber mal meinen Juliblock zu.

Nach dem Mittag, und einer weiteren nassen Hunderunde, entschwinden die Kinder wieder in Richtung Schule. Meine Tochter zum Kochkurs und mein Sohn zum Basteln und Werken. Seltsamerweise ist die Lust auf Hausarbeit immer noch nicht gestiegen und so beginne ich mal mit dem zusammen nähen.

Bevor ich die Kinder wieder abhole noch schnell das Altglas einwerfen (muss ich erwähnen das es regnet?).

Während die Große bei der Lernförderung ist, fahre ich mit dem Kleinen etwas einkaufen, das Wichtigste zuerst. Wir haben, dank vieler Helfer, die ersten Treuepunkte-Karten voll und beide Kinder können sich für 1 Euro ein Stofftier kaufen.

Eigentlich könnten wir noch mehr einkaufen, aber wir haben keine Lust und sitzen darum wartend im Auto. Man könnte die Zeit wunderbar in der Bücherei verbringen. Leider hat sie mittwochs zu.

Nun ist doch die ungeliebte Hausarbeit dran, zunächst staubsaugen.

Und hinterher auch gleich noch abwaschen. Danach mache ich Abendessen. Die Grünkernfrikadellen sind zwar lecker, aber unfotogen.

Und tatsächlich noch eine Runde mit dem Hund, ohne das es regnet. Für die Schnecken ist es aber immer noch nass genug.

Während wir abends beim Tanzen sind, kommt doch tatsächlich die Sonne noch raus. Logisch, nun muss ich auch nicht mehr vor die Tür *grummel*.

Und was habt ihr heute so gemacht? Habt ihr besseres Wetter? Ich werde gleich mal bei Caro von Draußen nur Kännchen nachschauen was andere erlebt haben, vielleicht war es dort spannender.

Freitag, 7. Juli 2017

Gewonnen

Ich habe jetzt einige Zeit überlegt ob ich diesen Post heute veröffentliche. Ich habe viele Freunde und Verwandte in Hamburg und die Fotos und Videos die ich heute immer wieder bekam waren erschreckend. Ich kann kaum glauben, dass diese Bilder aktuell aus meiner Heimatstadt sein sollen. Sie machen mir Angst und ich kann einfach nicht verstehen warum. Aber das geht vermutlich den meisten so.
Ein Freutag ist heute also nicht. Aber trotzdem habe ich mich für diesen Post entschieden, denn als ich diese Woche Post bekommen habe ich mich sehr gefreut und ich möchte euch daran teilhaben lassen.


Ulrike von Ulrikes Smaating stellt immer mal wieder interessante Etsy Shops vor. Kürzlich war es der von facile et beau - Gusta und es gab auch ein Gewinnspiel. Der Shop war interessant, es gab einige genähte Taschen, aber auch gestrickte Socken. Besonders spannend fand ich die Taschen aus alten Regenschirmen. Und was soll ich sagen genau von denen habe ich eine gewonnen.


Ich durfte mir sogar eine aussuchen ind habe mich für einen Einkaufsbeutel entschieden. Ich war ganz gespannt wie er in live aussieht, als ich das Päckchen öffnete. Praktisch finde ich auch die Knöpfe, so kann man ihn schön klein zusammenrollen. Genau so ein Beutel fehlte mir gerade noch. Dazu gab es sogar noch ein paar Bänder, eine Häkelblume und eine praktische Umrechnungskarte für yard/inch in cm.
Vielen Dank für das schöne Paket.

Dienstag, 4. Juli 2017

Für Flaschen

Ich habe eine Bekannte, von der bekomme ich regelmässig abgelegte Kleidung und seit sie weiss dass ich nähe, auch kaputte Sachen oder Stoffreste. "Das kannst du doch bestimmt noch gebrauchen!" Und häufig hat sie recht, gerade alte Jeans zum Beispiel kann man nie genug haben. Vor kurzem bekam ich wieder mal einen Beutel von ihr, mit den Worten "diesmal habe ich was ganz tolles für dich". Ich guckte mir das Ding an und gab zu, es ist witzig, hatte aber absolut keine Ahnung was ich damit sollte. Auf diesem Foto, war mir dann schon eine Idee gekommen und ich habe geschaut ob es passt.


Es waren acht kleine Arbeitsjacken, auf einem Streifen Stoff festgenäht, so dass man sie aufhängen kann. Wie gesagt, lustig aber was soll man damit. Dann fiel mir ein, bei uns beim Tanzen sind kleine T-Shirts zum markieren der Flaschen ganz beliebt und ich habe geguckt ob die Jäckchen passen würden. Und sie passten einer ein Liter Flasche genau. Daraufhin habe ich sie abgetrennt und stellte fest, dass das nur bei der obersten der Fall war, bei den anderen war der Halsauschnitt zu eng.


Ich habe sie dann oben etwas aufgetrennt und per Hand etwas umgenäht, um ein auflösen der Nähte zu verhindern. Beim letzten Tanzabend hatte ich sie dann mit und es gab doch einige die Interesse hatten an diesen aussergewöhnlichen Flaschenmarkierungen. Ich habe später noch Namen auf die Rückseite geplottet, Verwechslung ist also ausgeschlossen.


Ich bin doch immer wieder erstaunt was man alles verwenden kann. Früher hätte ich die kleinen Jacken vermutlich einfach entsorgt. Das wäre schade darum gewesen.
Die Jacken gehen heute an ihre neuen Besitzer und der Beitrag wandert zu HOT und Creadienstag.

Donnerstag, 29. Juni 2017

Bandana

Ich mag den Sommer, besonders wenn er nicht so nass ist wie es momentan der Fall ist. Direkte Sonne habe ich allerdings nicht so gerne, ich halte mich lieber im Schatten. Aber das ist nicht immer möglich. Und genau in so einer Situation habe ich mir vor kurzem einen Sonnenbrand geholt.


Gesicht und Körper hatte ich eingecremt, aber an den Scheitel hatte ich nicht gedacht. Das war doch recht unangenehm in den folgenden Tagen. Da Kopf mit Sonnencreme einschmieren nicht wirklich eine Alternative ist, brauchte ich eine Kopfbedeckung. Eigentlich hätte ich gerne einen Sonnenhut, aber die, die es zu kaufen gibt gefallen mir nicht und das passende Schnittmuster und den Stoff habe ich noch nicht gefunden.


Da ich Hoffnung habe, dass der Sommer irgendwann wieder kommt, brauchte ich aber schnell eine Lösung. Darum habe ich mir erstmal ein Bandana genäht. Dieser geniale Regenbogenstoff ist der letzte Rest von meinem Lieblingsshirt. Die Auswahl des Kombistoffes fiel mir schwer. Da ich nicht extra einkaufen wollte, habe ich diesen schwarzen genommen, Totenköpfe überall.


Das Schnittmuster ist vom Wiener Mädchen, ich habe es etwas vergrößert, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass es gleichzeitig Kindern und meinem Dickschädel passt. Vielleicht wäre das gar nicht nötig gewesen.
Genäht war es ratzfatz, die sichtbare Naht am Bindeband gefällt mir nicht so gut. Beim nächsten Mal würde ich versuchen das anders zu machen. Das Ergebnis ist schön bunt, wie ich es mag und nun könnte die Sonne dann auch endlich mal wieder kommen.

Stoff: Stoffmarkt

Dienstag, 27. Juni 2017

Weitere Einkaufsbeutel

Vor kurzem ist mir etwas echt dummes passiert. Ich war auf dem Rückweg vom Einkaufen, links hielt ein Bus und rechts parkten Autos, das ist immer recht eng, aber eigentlich passt es. Nur diesmal irgendwie nicht, ich muss etwas zu weit rechts gefahren sein und plötzlich rumste es und mein Spiegel klappte um. Zum Glück fuhr ich ganz langsam, an meinem Spiegel war auch nichts zu sehen, aber das andere Auto hatte einen Kratzer am Spiegel.


Die Besitzer des Autos kenne ich, wir waren lange gemeinsam Elternvertreter im Kindergarten. Ich habe dann gleich eine Nachricht geschickt und "gebeichtet". Sie haben sich ihr Auto angesehen und beschlossen der Kratzer ist so minimal, das er nicht repariert werden muss und ich soll mir keine Gedanken machen, so schlimm sei das gar nicht. Ich war natürlich erleichtert, ein schlechtes Gewissen hatte ich trotzdem. 


Aus diesem Grund habe ich überlegt wie ich Ihnen eine Freude machen kann und kam, wie so oft, auf Einkaufsbeutel. Ich habe beschlossen, das jeder seinen eigenen bekommt und mir überlegt was passen könnte. Von der Frau weiß ich das sie es gerne bunt mag und so habe ich meinen Rest von diesem schönen Stoff aufgebraucht. Kombiniert wieder mit Jeans, ich finde das passt gut und gefüttert mit einem lila Bettbezug. 


Für Ihn habe ich mich für Omas Liebling von farbenmix entschieden. Die ist schön groß, durch den Boden bekommt man viel hinein und durch die französischen Nähte sieht sie auch ohne Futter ordentlich aus. Der dunkelblaue Stoff ist sehr fest, fast wie Jeans, dadurch ist er für diesen Zweck sehr gut geeignet. Der Beutel sollte schlicht sein, aber nur dunkelblau war mir dann doch zu langweilig. Lange habe ich überlegt was für einen Aufdruck ich machen könnte, als ich beim googeln auf diesen stieß. Er passt perfekt, da der neue Besitzer nicht nur Rettungsassistent ist, sondern auch bei der freiwilligen Feuerwehr.
Dann alles noch einwickeln und überbringen, die Freude war sehr gross. Manchmal bin ich erstaunt was ein einfacher Einkaufsbeutel auslösen kann, aber wenn man so gar nicht nähen kann, scheint es wirklich was besonderes zu sein.

Schnitt: Bunt ohne, Dunkelblau Omas Liebling von farbenmix
Stoffe: Stoffmarkt und Fundus
Gurtband: Stoff & Stil und Baumarkt
Verlinkt: Creadienstag und HOT




Donnerstag, 22. Juni 2017

Ananas

Nun ist schon Halbzeit bei 6 Köpfe - 12 Blöcke und ich bin tatsächlich immer noch dabei.
Den Juniblock gibt es bei Gesine von Allie and me und es ist nicht nur einer sondern zwei. Das ist gar nichts für mich, da muss man sich auch noch entscheiden. Ich habe dann kurzerhand beschlossen der als erstes Erklärte ist der "Richtige", also das Muster Pineapple.


Ich habe einige Zeit überlegt wie ich meine Stoffreste kombiniere, so dass es zwar schön bunt ist, aber man trotzdem das Muster erkennt. Schlussendlich habe ich für jede "Spalte" einen anderen Stoff genommen. Das Zuschneiden ging ganz zügig und darum habe ich gleich angefangen die Mitte zu nähen. Leider war diese erstens viel zu klein und zweitens stellte ich fest, ich hatte einen Denkfehler und die gleichen Stoffe wären versetzt gewesen. Also habe ich es erstmal liegen gelassen und etwas anderes gemacht. Am nächsten Tag habe ich mir dann zunächst das Bild ausgedruckt und mir aufgemalt wie es sein sollte. Dadurch habe ich festgestellt wo der Fehler war und ich dachte zunächst ich müsste alles neu zuschneiden. Aber wenn ich meine Skizze eine "Spalte" weiter drehte, musste ich nur die Mitte neu zuschneiden und die war schließlich eh zu klein. Also habe ich diese etwas vergrößert neu genäht und dann ging auch alles ganz schnell.


Der blau-weiss gestreifte Stoff ist Bettwäsche von Ikea, die nehme ich häufig zum füttern von Beuteln, zum Beispiel hier. Den Hellblauen mit dem Paisleymuster habe ich vor kurzem von Maikäfer  bekommen, hier könnt ihr nachlesen wie es dazu kam. Der Hellgrüne mit den Blumen war einmal der Himmel vom Puppenbett und bei den anderen weiß ich nicht mehr wie sie in der Kiste gelandet sind.
Und obwohl ich einige der Stoffe wirklich nicht schön finde, so gefällt mir das Endergebnis wieder gut. Nun bin ich gespannt was mich im Juli erwartet.


Weil es hoffentlich irgendwann mein Quilt wird verlinke ich es bei RUMS und weil die Restekiste wieder etwas leerer geworden ist bei Wir machen klar Schiff.